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Außergewöhnliche natürliche Lebensräume im Loiretal

Sümpfe, Überschwemmungswiesen, Wälder, Teiche, Seen: Im Loiretal fehlt es nicht an natürlichen Lebensräumen! Einige sind als regionales und einige als nationales Naturschutzgebiet eingestuft (Réserves Naturelles Régionales (RNR) bzw. Réserves Naturelles Nationales (RNN)). Sie alle verfolgen dasselbe Ziel: den Erhalt dieser bemerkenswerten natürlichen Vielfalt. Erkunden Sie diese sagenhafte Umgebung, die den zahlreichen Pflanzen- und Tierarten natürliche Lebensräume bietet.
 

Nationale und regionale Naturschutzgebiete


Wenn Sie den Europäischen Biber erspähen möchten, sollten Sie die Réserve Naturelle Nationale de Saint-Mesmin  auf der Höhe der Inselspitze Pointe de Courpain besuchen. Dieses am Zusammenfluss des Loiret und der Loire gelegene Gebiet ist außerdem ein idealer Lebensraum für 500 Blumenarten, die man entlang eines Lehrpfades entdecken kann.

Das Loiretal besitzt aber auch zahlreiche regionale Naturschutzgebiete, die Réserves Naturelles Régionales (RNR). In der Réserve Basses-Brosses et Chevalleries in der Nähe von Angers kann man einen aus verschiedenen Hecken-, Tümpel-, Teich- oder Feuchtwiesenlandschaften bestehenden Lebensraum erkunden. Hier wachsen über 300 verschiedene Blumenarten wie die Schachblume, die besonders gut in feuchten Böden gedeiht. Außerdem leben hier an die 100 Vogelarten - und noch mehr Insekten -, darunter der Eisvogel, der Waldkauz oder die Löffelente.

Das 20 Kilometer von Nantes entfernte Naturschutzgebiet Tourbière de Logné, das ein ökologisch sehr bedeutsames Feuchtgebiet umfasst, zeichnet sich durch seine besonders hohe Vielfalt an Pflanzen aus, darunter an die zehn geschützte Arten wie das Sumpf-Blutauge sowie fleischfressende Pflanzen und seltene Moosarten.

Das Naturschutzgebiet des Stausees Etang du Pont de Fer ist ein weiteres bemerkenswertes Feuchtgebiet. Und an der Küste bietet die aus Felsen, Wiesen, Heidelandschaften und Dünen bestehende Réserve de la Pointe Saint-Gildas ein wahres Mosaik an natürlichen Lebensräumen.
 
 

Seen, Sümpfe, Überschwemmungswiesen: sonstige sehenswerte Naturgebiete

 
>> Von Vielfalt geprägte Feuchtgebiete

Daneben gibt es noch mehrere andere Feuchtgebiete, die einen Umweg wert sind, wie der Sumpf von Audubon in der Nähe von Nantes. Dieses ausgedehnte und geschützte Sumpfgebiet am Ufer der Loire ist Anziehungspunkt für den Wachtelkönig, den Graureiher und den Storch.
 
Am Lac de Rillé (250 ha) kann man von einem Beobachtungspunkt aus die Vögel beobachten: Mehr als 250 Arten haben sich hier schon niedergelassen! Das Gebiet lässt sich über einen mit Texttafeln versehenen Botanikpfad erkunden.
 
Auf der Loire zählt die Île aux Canes des Méandre de Guilly (Enteninsel des Mäanders von Guilly) an die 505 Pflanzenarten (wie Kerbel-Hahnenfuß), aber auch 6 Lurche (z. B. den Nördlichen Kammmolch). In dieser für die Loire typischen unberührten Natur trifft man auf den Graureiher, den Biber sowie auf zahlreiche Insekten. Ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte: der alljährliche Wandertrieb der Solognote-Schafe!

>> Die Waldgebiete des Loiretals

Im Staatsforst von Gâvre leben auf einer Fläche von 4 500 ha Nadelbäume (Kiefern) neben Laubbäumen (Eichen, Buchen, Vogelkirsche etc.). Hier laden Lehrpfade zu herrlichen Spaziergängen ein, auf denen man im Herbst Pilze sammeln kann.

Erkunden Sie auch den Wald von Chinon, in dem neben den Laub- und Nadelbäumen auch der Sonnentau - diese merkwürdige fleischfressende Pflanze - gedeiht. Dieser naturbelassene Ort eignet sich hervorragend, um von April bis Oktober die Hirsche zu beobachten. Im Herbst während der Paarungszeit kann man hier außerdem dem Brunftschrei der Männchen lauschen.
 
Die Hirsche lassen sich aber auch im Wildtier-Naturschutzgebiet der Domaine National de Chambord beobachten. Übrigens ist es nicht verwunderlich, dass man hier eine so vielfältige Fauna antrifft, denn die Ländereien von Schloss Chambord waren das Jagdgebiet von König Franz I. Von den zahlreichen Beobachtungsstationen aus können Sie den Hirschen, Hirschkühen und Rehen aber auch dem Fischadler auflauern (aber nur mit den Augen!). Außerdem bietet die Staatsdomäne Parkbesichtigungen im Geländewagen sowie naturkundliche Führungen in Begleitung eines Waldführers an, bei denen man den röhrenden Hirschen zuhören oder alles über die Bäume erfahren kann.

In der Domaine du Ciran können Besucher auf den Pfaden und Beobachtungsstationen die Wälder und Teiche sowie ihre kleinen Bewohner, wie Rehe und Raubvögel, bewundern. Ein wunderbarer Einblick in die Sologne!