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Der geschmack vergangener zeiten im Val de Loire

Safran, Salz der Guérande, Essig aus Orleans... das sind die wichtigsten Gewürze und Aromen des Loiretals


Safran wird im Val de Loire - trotz einer Produktionspause zwischen 1940 und 1990 - seit langer Zeit produziert. Dieses Gewürz wird aus einer violetten Blume gewonnen, dem Crocus sativus. Im Herbst werden die Blüten mit der Hand gesammelt und der Stempel entfernt, der anschließend getrocknet wird. 150 000 Blüten sind notwendig, um 1 kg Safran zu gewinnen! 

Wenn Sie noch mehr über den Safrananbau wissen und vielleicht ein wenig davon kaufen möchten, dann besuchen Sie die Hersteller im Val de Loire.  Les Safraniers du Gâtinais in Corbeilles, die Nuits Safranées in Daumeray oder auch Cynfael in St-Sauveur-de-Landemont öffnen Ihnen gerne ihre Türen. Eine Tour, die Sie durch einen Besuch im Safranmuseum in Boynes komplettieren können.

Neben diesem „roten Gold“ gibt es im Val de Lore auch das „weiße Gold“, das Salz aus Guérande. Es wird in den Salzgärten von Guérande nach einer traditionellen Methode hergestellt: in einem ausgeklügelten Labyrinthsystem, in dem das zurückweichende Meerwasser festgehalten wird. Dort wird auch die Salzblume, das Fleur de Sel, gewonnen, die mit ihrem leichten Aroma von Jod und Veilchen den Geschmack der Gerichte hervorhebt. Mehr erfahren Sie in der Maison des Paludiers oder bei Terre de Sel.

Der Essig aus Orleans genießt ebenfalls einen ausgezeichneten Ruf, auch wenn er eher zufällig entstanden ist! Orleans verdankt seinen berühmten Essig eigentlich den Weinen, die mit Schiffen auf der Loire transportiert und mit einem Stich ankamen und daher zu Essig verarbeitet wurden. Aber dort, wo im 18. Jahrhundert noch 300 Hersteller arbeiteten, gibt es heute nur noch einen, das Haus Martin-Pouret, das auch handwerklich hergestellten Senf anbietet



Pommes und Poires tapées, Fouaces angevines und Praslines de Montargis 


Wie aus ihrem Namen unschwer zu erkennen, werden die „geschlagenen“ Äpfel und Birnen mit einem Hammer platt geschlagen, nachdem ihnen in einen Tuffsteinofen die Feuchtigkeit entzogen wurde. So können sie über viele Monate aufbewahrt werden. Man kann sie getrocknet genießen oder in Wein oder Sirup wieder aufweichen. 

Diese traditionelle Technik, die jetzt wieder auf Interesse stößt, können Sie im Troglo des Pommes tapées in Turquant beobachten. Auf dem Programm steht neben dem Besuch des Museums auch eine Verkostung in einer Höhle.

Diese Technik können Sie auch bei Poires tapées à l’Ancienne in Rivarennes sehen, der Hauptstadt der Poire tapée.

Es gibt im Val de Loire noch viele weitere traditionelle Gerichte zu entdecken, zum Beispiel die Fouace angevine, eine kleine im Ofen gebackene Teigkugel, die mit Pilzen, Butter, Bohnen oder Rillettes gefüllt ist und die Sie in den Höhlenrestaurants probieren können.

Auf der Seite der süßen Verführungen muss man die Praslines de Montargis nennen, köstliche mit Karamell umhüllte Mandeln. Diese können Sie im Geschäft der Praslines Mazet in Montargis erwerben.
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