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Weinbaugebiete zwischen der Touraine und dem Orléanais

Neben den Weinbergen der Appellation Touraine gibt es noch viele weitere sehenswerte Anbaugebiete wie Chinon, Vouvray, Saint-Nicolas de Bourgueil,  Bourgueil, Montlouis-sur-Loire, Cheverny, Cour-Cheverny, Valençay, Orléans, Orléans-Cléry und Coteaux du Giennois.
 

Die Weine Bourgueil, St Nicolas de Bourgueil und Chinon : Rot- und Roséweine


Die Weinbaugebiete Bourgueil und Saint-Nicolas de Bourgueil, die sich am rechten Loire-Ufer über terrassenförmig angelegte Rebflächen von etwa 2400 ha erstrecken, bringen ganz außergewöhnliche Rot-und Roséweine hervor, die alle aus der Cabernet Franc-Traube (seltener aus der Cabernet Sauvignon-Traube) gewonnen werden.  Verkosten kann man sie im Maison des vins de Bourgueil.

Die rassigen,  lebendigen Weine der Appellation St Nicolas de Bourgueil sind aufgrund ihrer Finesse und ihrer Geschmeidigkeit ebenfalls sehr renommiert.

Die am Gaumen runden, geschmeidigen und gefälligen Chinon-Weine sind zugleich auch reich und ausgewogen. Sie werden an den Hängen oberhalb der Loire und der Vienne kultiviert.
Die Stadt Chinon ist aber auch eine stolze Mittelalterstadt. Über ihr thront die majestätische Königsburg, in der zahlreiche Könige und Prinzen residierten. Eine sehr zeitgenössisch gestaltete Ausstellung lädt hier zu einer Reise durch die Geschichte ein. In der Nähe lohnt sich die Besichtigung von Schloss Langeais. Die elegante Residenz verbindet Stilelemente des Mittelalters und der Renaissance. Ebenfalls sehenswert ist das charmante, am Zusammenfluss der Loire und der Vienne gelegene Dorf Candes-Saint-Martin, das zu den „Plus Beaux Villages de France“ (Schönste Dörfer Frankreichs) zählt.
 

Die Weißweine Vouvray und Montlouis-sur-Loire


In den zwischen der Loire, der Brenne und dem Cher gelegenen Anbaugebieten Vouvray und Montlouis-sur-Loire stehen die sowohl trockenen und halbtrockenen als auch lieblichen Weißweine sowie die Schaumweine und edelsüßen Weine im Mittelpunkt. Sie werden aus einer einzigen Rebsorte, dem Chenin, gewonnen. Er zählt in Frankreich und auf der Welt zu den bedeutendsten weißen Rebsorten und kann sehr große Weine hervorbringen.  In Höhlenbehausungen und Felsenkellern können Besucher die erstaunliche Geschichte des Kalktuffs kennenlernen, der in früheren Zeiten für den Bau majestätischer Bauten genutzt wurde.Wie wäre es mit einer Kostprobe im Weinkeller der Weinbauer von Montlouis-sur-Loire?

Die meisten Vouvray-Weine werden an Felsengängen kultiviert, die man im Mai im Rahmen des Festes Troglovinum besichtigen kann. Zweidrittel der Produktion stellen Qualitätsschaumweine dar. Sie besitzen ein hohes Lagerpotenzial (10 Jahre oder sogar länger). Ganz in der Nähe lohnt ein Besuch des Schlosses Amboise mit seinem Panoramablick über die Loire oder ein Abstecher zum Schloss Bourdaisière in Montlouis-sur-Loire und seinen Park- und Gartenanlagen. Hier lädt das schlosseigene Hotel zum Verweilen ein.


Der Coteaux du Giennois und die Weinberge von Valençay : Rot-, Rosé- und Weißweine


Die an den Ufern der Loire kultivierten Rot-, Rosé- und Weißweine des Coteaux du Giennois sind leicht und fruchtig.  Der geschichtsträchtige Ort Gien mit seinen bemerkenswerten Bauten lädt zu einem spannenden Spaziergang, thematischen Besichtigungen und Kunstwerkstätten (Mosaiktechniken, Kachelmalerei etc.) ein.

Ebenso wie die unweit von Berry, der Touraine und der Sologne gelegenen Weinberge von Valençay. Die hier gekelterten Rotweine, deren Aromen an rote Beeren und Gewürze erinnern, werden übrigens aus einer Assemblage der Rebsorten Gamay, Pinot Noir und Côt gewonnen, ebenso wie die Roséweine. Letztere passen hervorragende zu dem gleichnamigen Ziegenkäse. Nutzen Sie den Ausflug auch für einen Besuch von Schloss Valençay, dem berühmten Schloss von Talleyrand.


Loireweine aus Cheverny und Cour-Cheverny, Orléans und Orléans-Cléry


In den Weinbergen der AOC Cheverny werden schlanke und fruchtige Weiß-, Rot- und Roséweine hergestellt. Dabei werden überwiegend Assemblagen verschiedener Rebsorten verwendet: Gamay und Pinot Noir für die Rot- und Roséweine sowie Sauvignon, Chardonnay und Menu Pineau für die Weißweine.

Bei den Cour-Cheverny-Weinen handelt es sich hingegen ausschließlich um trockene Weißweine, die aus einer einzigen Rebsorte, der Romorantin, gekeltert werden. An ihr hält die Appellation Cour-Cheverny die Exklusivrechte. Diese von Franz I. im Jahr 1519 eingeführte Rebsorte wächst in der Umgebung von Schloss Romorantin, in dem seine Mutter Louise de Savoie (Luise von Savoyen) lebte.

Beide Weine können im Maison des vins (Haus der Weine) am Eingang von  Schloss Cheverny verkostet werden!

Auch Orléans hat seine eigenen kontrollierten Herkunftsbezeichnungen (AOC): Die an den Ufern der Loire gelegenen Anbaugebiete bringen leichte und erfrischende Weine hervor. Für die Rot- und Roséweine wird hauptsächlich die Rebsorte Pinot Meunier und für die Weißweine die Chardonnay-Traube verwendet.

Die Rotweine des ganz in der Nähe der Basilika von Cléry-Saint-André gelegenen Anbaugebiets Orléans-Cléry werden ausschließlich aus der Rebsorte Cabernet Franc gewonnen.