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DIE STREET ART HÄLT IM LOIRETAL EINZUG

Mit der Entwicklung der Street Art oder urbanen Kunst erhalten Künstler Gelegenheit, sich in der Straße frei auszudrücken. In den Herzen der Städte kann man seit einigen Jahren eine wahre Explosion an Wandmalereien beobachten. Sie verleihen alten Strukturen neues Leben und lockern das Stadtleben auf. Mit der folgenden Auswahl möchten wir Ihnen die schönsten Wandmalereien des Loiretals zeigen.    

Saint-Nazaire  

In der Stadt eingeführt wurde die Wandmalerei 2015 mit dem Kunstfestival Les Escales de Saint-Nazaire, in dessen Rahmen Künstler aufgefordert waren, Werke im XXL-Format zu realisieren. Seitdem wird die verblüffende Sammlung der Stadt durch Vereine, Initiativen und anonyme Künstler erweitert.   
  • Auf dem Boulevard Pereire kann man die Freske „Unravel“ des australischen Graffiti-Künstlers Matt Adnate bewundern.  
  • Unweit vom Fesival Les Escales findet man die Fresken des Viertels Petit Maroc, das zu den Wahrzeichen der Stadt gehört.   
  • Auf dem Boulevard des Apprentis ist als Hommage an den Portalkran der benachbarten Schiffswerft eine recht originelle Fahrbahnkennzeichnung in Rot und Weiß zu bestaunen, die es den Blick wert ist.  
  • Daneben gibt es die Freske der Brüder Toqué Frères zu entdecken, die in ihre Kreationen gewöhnlich positive Botschaften verstreuen. In der Avenue de Lesseps 73 in Saint-Nazaire haben sie in einer Wandmalerei den Transatlantikliner Queen Mary 2 verewigt.  
  • In der Rue Henri Gautier hat Ellen Rutt ihren künstlerischen Fingerabdruck hinterlassen. Als Gast des Kunstfestivals Les Escales hat die junge amerikanische Künstlerin aus Detroit ihre Freske auf dem Gebäude „Panama“ umgesetzt. Als Inspiration für das gigantische, 108 m² große Werk mit dem Titel „Serendipity“ – das mit knalligen und lebendigen Farben spielt – dienten geometrische Formeln.  

 

Angers  

In Angers hat die Künstlerinitiative Échappées d’Art 2016 die Stadt erobert, um einen barrierefreien urbanen Kunstparcours zu schaffen. Entdecken Sie an den Straßenecken von Angers zeitgenössische Kreationen.  
  • Die neueste Schöpfung „Abstract Thing“ aus dem Jahr 2019 stammt von Nuria Mora, einer der wenigen Frauen, die sich in der Street Art behaupten kann. Sie bietet dem Betrachter an der Kreuzung der Rue de la Croix und der Rue Parcheminerie ein echtes visuelles Abenteuer.  
  • Die überraschendste Wandmalerei ist auf dem kleinen Platz Saint-Aubin anzutreffen: Das Werk von Okuda zählt zu den ersten der Stadt. Ihm ist eine fraglos originelle Neuinterpretation des Teppichzyklus der Apokalypse gelungen.  
  • Eine neue, ebenfalls vom Teppichzyklus inspirierte Freske wurde auf dem Place du Pilori umgesetzt. Dabei ist der zwischen Traumwelt und Realität angesiedelte Ansatz ein ganz anderer. Seine malerischen Inspirationen suchte sich der italienische Künstler Hitness beim aus Nantes stammenden Naturalisten Jean-Jacques Audubon.    
  • Das nächste Gemälde befindet sich auf der Wand einer Grundschule in der Rue des Cordeliers. Es wurde vom französischen Künstler Jean Moderne realisiert und trägt den Namen „Les Écouteurs“ (die Kopfhörer).   
  • Die Pop-Freske des italienischen Straßenkünstlers Tellas mit dem Titel „Sunset“ verbindet in einer Wandbildkomposition in der Rue de l‘Espine pflanzliche und mineralische Motive.  

Nantes 

In der Kunst- und Geschichtsstadt Nantes finden Sie an jeder Straßenecke Originelles und Üerraschendes: Umgestaltete Ladenschilder, außergewöhnliche Skulpturen und natürlich urbane Kunst. Entdecken Sie auf einem Spaziergang fünf Orte der Street-Art.  
  • Im Stadtzentrum erwartet Sie das übergroße Wandgemälde von Katorza in leuchtenden und bunten Farben. Die Illustrationen dieses grafischen Werks wurden vom Kino und der Science-Fiction inspiriert. Umgesetzt wurde es von den zwei Künstlern Dino Voodoo und L’Outsider. Sie finden die Freske in der Rue de Corneille 3 in Nantes.   
  • Auf der Île de Nantes, unweit von den Cafés und Restaurants im Hangar à Bananes, wurde 2015 vom Graffiti-Sprayer Ador gemeinsam mit einem Dutzend Oberschülern ein Wandbild erstellt. Es trägt heute den Namen „La Fresqu’île de Nantes“ und spielt auf die Geschichte und Zukunft der Stadt an.   
  • Wenn Sie in Richtung der Machines de l’Île und dem Veranstaltungssaal Trempolino gehen, stoßen Sie auf die herrliche Malerei Chat masqué des Künstlers Kazy Usclef.   
  • An der Kreuzung des Quai Hoche und der Rue de la Grande-Biesse zieht ein großes, 10 m hohes gelbes Wandbild die Blicke auf sich. Es verleiht dem Viertel Biesse eine neue Dynamik und haucht ihm eine neue Identität ein.  
  • In der Rue d’Ancin kann man ein neues, im Rahmen eines pädagogischen Projekts umgesetztes Werk entdecken. Es zeichnet die Geschichte der Spitzenmanufakturen und der betrunkenen Matrosen nach.  


Kleines Extra 

Mit der App Street Art Cities können Sie auf Ihrem Spaziergang durch die Stadt die zahlreichen Wandmalereien wiederfinden. Außerdem erhalten Sie zusätzliche Infos zu den Künstlern und ihren Werken. Verzeichnet sind derzeit unter anderem die Städte Nantes und Angers.