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Erstaunlich: das Höhlenschloss

Mit seinem Höhlendorf, das einst in riesigen unterirdischen Trockengräben angelegt wurde, ist Schloss Brézé eine spektakuläre Besonderheit des Loire-Tals. Heute offenbart diese in den Fels gehauene, unversehrt erhaltene Welt Schlossbesuchern ihre Geheimnisse.  

Wer die Geheimnisse der Höhlenbewohner lüften möchte, muss sich ins 9. Jh. zurückversetzen. Damals war es hierzulande üblich, Gänge in den Fels zu hauen, um sich bei feindlichen Angriffen in Sicherheit bringen zu können. Im 15. Jh. ließ Gilles von Maillé-Brézé die unterirdische Festung von Brézé mit 12 Meter tiefen Trockengräben ausbauen und erste Räume unter der Erde einrichten. Ein Jahrhundert später wurden diese Gräben, die mittlerweile das Schloss ringsherum schützten, bis in 18 Meter Tiefe ausgebaut.  Entsprechend eindrucksvoll ist der Gang durch diese Gräben, aus deren Perspektive das Schloss übergroß wirkt.

In dieser Zeit entstanden auch die ersten unterirdischen Räume, die von den Gutsherren als Nebengebäude genutzt wurden. Die damals hier angelegte Seidenraupenzucht ist ebenso wie der Höhlenbackofen bis heute erhalten. Er war der größte seiner Art von ganz Frankreich und hatte einen riesigen Kamin sowie drei Backkammern, in denen Brot und Süßwaren zubereitet wurden. Von hier aus führt das geheimnisvolle Labyrinth zum Kelter- und zum Fässerraum, wo der Wein hergestellt wurde, und weiter zu einem Wehrgang, den früheren Pferdeställen und einer Cathédrale d‘images (Bilderdom) genannten eindrucksvollen Höhle, dem einstigen Gutherrenkeller, wo auf mehr als 4 000 m² Wandfläche die Geschichte des Schlosses in Bildern nacherzählt wird.
 
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