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Besonders wertvoll: Halb drinnen, halb draußen: die Wendeltreppe

Der Flügel Franz‘ I. ist ein Meisterwerk der Renaissance, dessen krönenden Abschluss eine hofseitige Prunktreppe bildet. Die üppigen Verzierungen erfüllen eine repräsentative Funktion: Durch die großen Öffnungen konnte man beobachten, wie sich der König samt Gefolge in seine Gemächer begab.

Die Treppe des reich verzierten Flügels Franz‘ I. ist ein wahres Prunkstück, dessen achteckiges Treppenhaus auf der Hofseite aus der Fassade herausragt. Mit dem Anbau des Gaston-Flügels wurde ihre einst symmetrische Anordnung in der Mitte der Fassade aufgehoben. Der Anblick der von mächtigen Pfeilern gestützten Treppe ist überwältigend. Gleichzeitig vermitteln die zahlreichen Öffnungen dem Betrachter ein Gefühl der Leichtigkeit. Wie jede Treppe ist auch die des Schlosses von Blois ein Prestigesymbol, das mit Hilfe von Balkonen perfekt seinen Zweck erfüllt: sehen und gesehen werden. So konnte man vom Hof aus hier beobachten, wie der König sich in seine Gemächer begab. Innen und außen weist die Treppe die in der Renaissance beliebten Dekore italienischer Inspiration auf: in Stein gemeißelte Medaillons, Skulpturen weiblicher Figuren, Wasserspeier, Jakobsmuscheln, antik anmutende Verzierungen und nicht zuletzt einen gekrönten Salamander als Sinnbild für den König sowie die Initialen des Königspaars. Die Treppe entstand in den Jahren 1515 bis 1520 und ist bis heute eine der baulichen Hauptattraktionen des Schlosses.
 
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