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Unbedingt sehenswert: Schmuckstück der Frührenaissance

Auf einer Reise nach Neapel entdeckte Karl VIII. seine Leidenschaft für die Werke der Renaissance. Als Erneuerer brachte er die ersten italienischen Einflüsse nach Frankreich und verwandelte sein Schloss in ein prächtiges Paradebeispiel der Frührenaissance.

Neben den vielen illustren Besitzern bleibt das Königsschloss von Amboise vor allem einem König verbunden, der das Anwesen so wunderbar umgestaltete, dass es zum Paradestück der Frührenaissance avancierte. Karl VIII., der auf dem Schloss geboren wurde, wollte es in einen herrlichen gotischen Palast verwandeln. Daher unternahm er aufwändige Bauarbeiten, ließ die Hubertuskapelle errichten und neue Wohntrakte bauen, die über zwei riesige Reitertürme zugänglich waren.

Über den Heurtault- und den Minimes-Turm konnten so Reiter und Kutschen von den Ufern der Loire aus die Schlossterrassen erreichen. Somit sind sie also die Vorläufer unserer heutigen Parkhäuser! Das gesamte Bauwerk war eng an den spätgotischen Flamboyantstil angelehnt, der vom König durch erste italienische Einflüsse verschönert wurde. Fasziniert von den Eindrücken, die er von seiner Reise nach Neapel zurückbrachte, hatte er die Idee, das typisch italienische Ornamentrepertoire in seinem kostbaren Schloss einzuführen: Karl VIII. also der Vorreiter der französischen Renaissance.

Er ließ italienische Arbeiter kommen, darunter auch den Mönch und Gärtner Dom Pacello, der die Außenanlagen mit italienischen Ornamenten ausgestaltete. So zum Beispiel den von Arkaden durchbrochenen Pavillon, in dessen Mitte sich ein Springbrunnen befindet. Indem er den Garten ins Innere der Festung holte, leitete Karl VIII. einen wesentlichen Wandel in der Gartenkunst ein, der von seinem Nachfolger Ludwig XII. fortgeführt wurde. Die im Laufe der Zeit verblassten Gärten haben sich inzwischen in eine moderne toskanische Gartenlandschaft verwandelt, die einen der schönsten Panoramablicke auf die Loire bietet.
 
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