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Besonders wertvoll: Die Baumeister des Jahres 1000

Die sehr lehrreichen Szenografien im Schloss und im Park von Langeais werfen ein erhellendes Licht auf das Mittelalter. So wird anhand eines am Donjon errichteten Lehrbaugerüsts die Funktionsweise damaliger Baustellen erläutert.
 
Auf Schloss Langeais hat man es sich zur pädagogischen Aufgabe gemacht, den Besuchern die faszinierende Zeit des Mittelalters zu vermitteln. Dazu wurden verschiedene Anlagen eingerichtet wie das am Donjon befestigte Gerüst, an dem die alten Baumethoden veranschaulicht werden. Keine leichte Aufgabe angesichts der wenigen Informationen, die den Gestaltern vorlagen. Sie mussten sich allein auf Skizzen und Zeichnungen aus dem späten Mittelalter stützen.

Das Gerüst aus Akazienholz ist sechs Meter hoch und zehn Meter breit. Über eine Treppe aus Rundstämmen erreicht man die oberste, mit Stangen und Tragbalken konstruierte Plattform, von der aus man die Hebeanlagen sehen kann: den Seilaufzug (frz. chèvre, dt. Ziege) und die Steinschere (frz. louve, dt. Wölfin). Der Seilaufzug ähnelt einem Tredradkran und die Steinschere funktioniert wie eine selbstschließende Zange, die das Gewicht hebt. Die vorgeführten Apparaturen zeugen von der Komplexität der Baustellen und den Risiken, denen sich die Erbauer im Jahr 1000 aussetzten. Das heute abgesicherte Gerüst bietet eine schöne Aussicht auf die mittelalterlich inspirierten Gärten und die Renaissancefassade des Schlosses. Lässt man den Blick weiter schweifen, sieht man im Park mehrere hundertjährige Bäume aufragen, darunter auch eine Zeder mit einem Baumhaus.
 
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