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Erstaunlich: Chambord: Kunstwerk-Depot im Zweiten Weltkrieg

Die Geschichte Chambords unter der Herrschaft Franz I. ist allseits bekannt, doch nur wenige wissen, dass das Schloss im 20. Jh. eine patriotische Rolle spielte. Denn ihm ist es zu verdanken, dass Frankreich während des Zweiten Weltkriegs die wichtigsten Werke seines Kulturerbes retten konnte.
 
Im Zweiten Weltkrieg übernahm Chambord eine entscheidende Rolle beim Schutz der französischen Meisterwerke, da das Schloss zum Hauptdepot und zur Sortierstelle für die nationalen Meisterwerke ernannt wurde. Aus Furcht vor Bombardierungen und deutschen Plünderungen organisierten die wichtigsten Museen von Paris einen Evakuierungs- und Rettungsplan. So zog am 28. August 1939 der größte Gemäldeumzug der Geschichte Richtung Chambord.

Auf dem Schloss gingen 5 446 Kisten ein, die zum Teil die Sammlungen des Louvre enthielten, angeführt von der Mona Lisa, die nach Louvigny weitergeleitet wurde. Die Tore des Schlosses wurden bereits mit der Kriegserklärung für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Konservatoren und Wachen übernehmen fortan die Überwachung der zwischengelagerten Werke und achten darauf, dass ihnen die Feuchtigkeit und Motten nichts anhaben. Zwar muss das Schloss während des Krieges dem Absturz eines amerikanischen Bombers und einem Brand standhalten, doch die Werke bleiben vollständig verschont. Nach dem Konflikt und der Rückführung der Gemälde wird mit der Instandsetzung begonnen, die 1981 mit der Aufnahme des Schlosses in die Welterbeliste der UNESCO ihren krönenden Abschluss findet.
 
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